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Wissenschaft

Die Macht der Dankbarkeit: Ein einfacher Weg zu mehr Glück

Eine kurze Gewohnheit der Dankbarkeit kann laut Psychologen sofortige Glücksgefühle auslösen. Doch was bleibt ungesagt?

Anna Schmitt11. Juni 20261 Min. Lesezeit

Studien zeigen, dass eine Gewohnheit, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, das emotionale Wohlbefinden erheblich verbessern kann. Die Rede ist von Dankbarkeit. Psychologen empfehlen oft, sich täglich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um dankbar zu sein. Ob das nun durch das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs geschieht oder in stiller Reflexion, die Vorteile scheinen groß zu sein. Sofortige Glücksgefühle und ein gesteigertes allgemeines Wohlbefinden sind häufig genannte Effekte dieser Praxis. Aber wie nachhaltig ist dieser Effekt wirklich? Können wir uns darauf verlassen, dass ein paar Minuten am Tag unser Leben tatsächlich verbessern?

Es bleibt fraglich, warum diese einfache Technik, die scheinbar so viel bewirken kann, nicht weiter verbreitet ist. Wenn es so einfach ist, warum kämpfen so viele Menschen weiterhin mit ihren Emotionen? Möglicherweise ist das Konzept der Dankbarkeit nicht so universell anwendbar, wie es scheint. Es gibt auch Stimmen, die darauf hinweisen, dass es leichter ist, dankbar zu sein, wenn man privilegiert ist oder in einer stabilen Lebenssituation lebt. Was passiert mit den Menschen, die mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert sind? Fallen Dankbarkeitsübungen für sie eher in die Kategorie der wohlmeinenden Ratschläge, die in der Realität kaum umsetzbar sind? Es ist eine interessante und relevante Frage, die in der Diskussion über dieses Thema oft unberücksichtigt bleibt.

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